
|
 |

Was ist die Psycho-Kinesiologie?
Die Methode "Psycho-Kinesiologie", zur Behandlung einer Vielzahl
von körperlichen und seelischen Störungen wurde vom deutschen
Arzt und Heilpraktiker Dr. med. Dietrich Klinghardt ins Leben gerufen.
Sie wird von ihm laufend verfeinert. Die Behandlungsweise setzt sich aus
verschiedenen Komponenten der westlichen und östlichen (chinesischen)
Medizin zusammen. Dr. Klinghardt, der in Deutschland aufgewachsen ist
und dort studiert hat arbeitet nun seit über 12 Jahren in einer Schmerzklinik
in den USA. Bei seiner täglichen Arbeit mit chronischen Schmerzenpatienten
ist ihm aufgefallen, dass viele dieser Schmerzen durch ungelöste
seelische Konflikte entstehen und konstant bestehen bleiben. Er hat
nun eine eigene sehr erfolgreiche Methode entwickelt, bei der auf einfache
Weise psychische Konflikte als Ursachen für körperliche Beschwerden
herausgefunden werden. Diese Behandlungsweise macht es möglich, Schwierigkeiten
spürbar zu machen, um sie dann “entstören" zu können. Herr
Dr. Dietrich Klinghardt lehrt diese Behandlungsmethode inzwischen in der
ganzen Welt und bildet Therapeuten aus. Das Vorhehen ist einerseits verblüffend
einfach, andererseits sehr komplex. Es ist möglich, damit chronische
Schmerzen, Phobien und Allergien anzugehen (dies immer erst nach einer
schulmedizinischen Abklärung). Das Behandlungsspektrum reicht weit.
Woher kommen die diversen Krankheiten und das
Unbehagen, unter dem viele Menschen leiden?
Viele Schmerzen, Krankheiten und Emotionen entstehen aus einem ungelösten
seelischen Konflikt, der irgendwann im Leben, meistens in der Kindheit
oder schon vor der Geburt entstanden ist. Selbstverständlich führt
nicht jeder ungelöste seelische Konflikt zu einer Krankheit oder
zu sonstigen Beschwerden. Sonst wären wohl alle Menschen dauernd
krank. Aber es gibt doch verletzte Gefühle, die sich im Unterbewussten
eingenistet haben und die dann irgendwann einmal zum Vorschein kommen
und Störungen verursachen können.
Können Sie sich vorstellen, dass Gefühle, die ein Kind empfangen,
oder die es von einer anderen Person aus seinem Umfeld als ein "eigenes"
Gefühl übernommen hat, im kindlichen Bewusstsein noch nicht
richtig zugeordnet und daher nicht verarbeitet werden konnten und im Unterbewusstsein
eingelagert werden?
Sicher sind Ihnen Situationen wie die folgende nicht fremd. Die Mutter
ruft zum unzähligsten Mal, die vierjährige Anna solle zum Essen
kommen, die allein erziehende Frau ist berufstätig. Sie hat das Mittagessen
gekocht. Sie ist in Eile, weil sie am Nachmittag wieder zur Arbeit gehen
muss. Anna soll auch noch in den Kindergarten gebracht werden. Eine tägliche
Stresssituation für die Mutter. Das Kind gibt keine Antwort. Die
Mutter wird ungeduldig und als Anna endlich erscheint, schimpft sie. Die
Kleine kann dies überhaupt nicht verstehen, hat sie doch für
ihre Mama eine wunderschöne Zeichnung gemacht und überhaupt
nicht gehört, dass sie zum Essen gerufen wurde. Hier steht sie nun
mit ihrer Zeichnung in der Hand, ist tieftraurig und sagt "Mama Du
hast mich gar nicht mehr lieb". Alle Liebesbeteuerungen der Mutter, die
das Kind liebevoll in den Arm nimmt und ihm erklärt, warum sie geschimpft
hat, dass sie die Zeichnung prächtig finde und Anna selbstverständlich
sehr lieb habe, nützen nichts mehr. Das kleine Kind blockt ab, es
hört nichts mehr, es hat nur den einen Gedanken in sich eingeschlossen
"Meine Mami hat mich nicht lieb". Dieser Gedanke kann sich in seinem
Kopf einnisten und unter Umständen im Erwachsenenalter zu Problemen
in Beziehungen mit anderen Menschen führen. Für uns Erwachsene
ist es ganz klar, dass in einer ähnlichen Situation, wenn die Freundin
oder der Lebenspartner im Stress sind, oftmals liebevolle Gesten nicht
als solche bemerkt werden, da man einfach nur mit seiner Arbeit oder seiner
Stresssituation beschäftigt ist. Dies gibt nun normalerweise kein
Problem, da das erwachsene Bewusstsein die Situation richtig wertet und
die erwachsene Person weiss "im Prinzip liebt er mich ja schon, er
hat nur im Augenblick keine Zeit oder andere Prioritäten".
Ganz anders, wenn dieser Erwachsene nun mit dem ungelösten Konflikt
des "Nicht-Geliebtwerdens, des "Nicht-Liebenswert-Seins" herumläuft.
Das verletzte "innere Kind", unser Unbewusstes kommt zum Vorschein.
Dann wird er erstens wahrscheinlich sauer, dass sein Geschenk nicht gewürdigt
wird oder noch schlimmer, er steigert sich in etwas hinein und wenn diese
Situation öfters auftaucht, wird er physisch krank. Nie würde
er denken, dass seine häufigen Magenbeschwerden, seine Migräne
irgend einen Zusammenhang mit einem unverdauten Erlebnis in der Kindheit
haben könnten.
Wie geht eine Psycho-Kinesiologische Behandlung
vor sich?
Der Kunde/Patient kommt zum Berater und erzählt, dass er sich oftmals
nicht so wohl fühle, dass er diese und jene Beschwerden habe, manchmal
gehe es ihm auch psychisch nicht so gut. Der Arzt könne aber kein
Krankheitsbild erkennen. Eigentlich sei er gesund.
Nun wird der Therapeut mit diversen Muskeltests, meistens am Arm des
Kunden, den ganzen Körper durchtesten, um als Erstes herauszufinden,
ob es sich um einen ungelösten Konflikt handle, oder ob vielleicht
doch eine körperliche Ursache, wie zum Beispiel Allergien oder ähnliches
für die Beschwerden verantwortlich sind. Mit diesen Muskeltesten
und subtilen, einfühlsamen Gesprächen kann eruiert werden, welches
Gefühl die Beschwerden verursacht. In unserem obigen Beispiel wäre
dies das Gefühl des "Nicht-Geliebt-Werdens" oder des "Nicht-Liebenswert-Seins".
Nun kommen wir dazu, zu erfragen, zu welchem Zeitpunkt, in welchem Alter,
dieses Gefühl zum ersten Mal entstanden ist, um dann vielleicht in
unserem obigen Fall zu dem Erlebnis des vierjährigen Kindes zu kommen.
All dies geschieht durch Testen eines Muskels, meistens des Armmuskels,
der stark oder schwach reagiert, je nach dem ob die Frage, die der Therapeut
stellt, dem Unterbewussten gefällt oder nicht. Das Unterbewusstsein
ist übrigens schlau und lässt sich seine Geheimnisse nicht so
leicht entlocken. Der Kunde sollte seinen Verstand möglichst ausschalten
und nur auf seinen Körper hören und sehen was passiert.
Sind wir am Zeitpunkt des Ursprungs des ungelösten seelischen Konfliktes,
der das Gefühl von "Nicht-Geliebtwerden" oder von "Nicht-Liebenswert-Sein"
ausgelöst hat, dann geht es darum, die damalige Geschichte vom Unbewussten
ins Bewusstsein zu bringen, wo der Konflikt mit dem heutigen Verstand
im Hier und Jetzt relativ leicht aufgelöst werden kann. Diese Entkoppelung
erfolgt über das limbische System, das durch zahlreiche Schaltverbindungen
mit dem Hypothalamus (im Frontalhirn) und dem autonomen Nerven-System
verbunden ist. Die Entkoppelung wird durch Farbschwingungen, Farb-Brillen
(deren Farbe ausgestestet wird) und Augenbewegungen ausgelöst.
Der Patient soll nur soweit in die Tiefe gehen wie er möchte. Tief
versteckte Konflikte sind meist die mit dem grössten seelischen "Gewicht",
sie können nur herauf geholt werden, wenn der Mensch dazu bereit
ist. Oftmals gibt es ganz spontane "Heilungen", es kann aber auch
länger dauern oder mehrere Sitzungen brauchen bis man zu einem sichtbaren
Resultat kommt. Während der Sitzung wird der Kunde vom Therapeuten
immer wieder gefragt, ob er einverstanden sei mit der Behandlung fortzufahren.
Die Psycho-Kinesiologie ist eine interessante Behandlungs- und Erforschungsmethode
um den verschiedenartigsten Beschwerden auf den Grund zu gehen. Vieles
kann so aufgelöst werden und die Beschwerden können sich wesentlich
bessern oder gar verschwinden. Es sind nicht immer gravierende Krankheiten
die behandelt werden wollen, auch die kleinen Dinge des Alltags die unser
Wohlbefinden beeinträchtigen, sind es wert, dass man sich um sie
kümmert.
Die Methode ist ungefährlich, körperliche Nebenwirkungen sind
keine zu erwarten. Allerdings ist es möglich und zum Teil wünschenswert,
dass gewisse emotionelle Regungen aus der Tiefe geholt werden um im Hier
und Jetzt verarbeitet zu werden. Damit die Sonne im Heute und in der Zukunft
wieder leuchten kann.
Allfällige Fragen beantworte ich gerne, freue mich aber selbstverständlich
wenn Sie einfach so, nach Voranmeldung bei mir vorbeikommen.
|